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Leere Betonburgen als Geldanlage
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"Der Großteil der Wohnungen dient als Wertanlage", sagt der Kartograf Miguel Torres im Film. "Immobiliengesellschaften und europäische Banken können mit einem Profit von etwa 20 Prozent rechnen. Das liegt weit über dem Durchschnitt einer herkömmlichen Geldanlage. Deshalb wurde in den letzten Jahren auch noch der letzte freie Platz zubetoniert." Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer sagt dazu: "Ich habe in Shanghai eine nette Frau getroffen, die noch nie in Europa war. Sie hat mir erzählt, dass sie in Spanien eine Wohnung gekauft hat. Die Bank hat ihr gesagt, dass sie eine größere Rendite bekommt, wenn sie Immobilien besitzt." Absurd werde es dann, wenn ein Haus oder ein Appartement als reines Investment gekauft wird, so Wagenhofer.
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"Sanktionierter Goldraub"
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Auch kein schlechtes Geschäft: Eine Aktiengesellschaft aus den USA schürft nach Gold in Ghana. Nur drei Prozent des Wertes kommen dem afrikanischen Land zugute, das damit noch den Kredit von der Weltbank für die Erschließung der Vorkommen abbezahlen muss. Für Wagenhofer ist das ein sanktionierter Goldraub: "Aus ghanesischer Erde wird jetzt Gold von Menschen vor Ort gewonnen, das dann direkt in die Schweiz geht", sagt er. "Dort findet eine Wertschöpfung durch Veredelung statt. 97 Prozent des Gewinns bleiben in der Schweiz, beziehungesweise im Westen. Dort, wo das Produkt herkommt, bleiben drei Prozent."
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 "Let's Make Money"
(Dokumentation)
Österreich 2008
Regie: Erwin Wagenhofer
Kinostart D: 31.10.2008 |  |
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