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Die "Kulturzeit"-CD-Rezensionen
The Hives: "The Black and White Album"
Altmodisch, gepflegt in schwarz-weißen Anzügen kommen die Hives auf die Bühne - und jetzt auch ihr viertes Album in die Läden: "The Black and White Album". "Früher waren wir überzeugt davon, dass Bands nach der dritten Platte nichts mehr taugen. Aber warum sollten wir aufhören, solange wir nicht übel sind?", hat Sänger Pelle Almqvist mal gesagt. Es gibt sie also nach 15 Jahren immer noch. Und wie! Ihr geradliniger 1960er-Jahre-Rock mit Einschlägen aus dem Punk kommt immer noch frisch und munter daher. Das kann natürlich auch daran liegen, dass sie sich einen der dicksten Fische im Produzenten-Geschäft für das neue Album geangelt haben: Pharrell Williams. Ja, den neben Timbaland größten HipHop-Hitschreiber, den es im Moment gibt. Wie passt das denn zu gutem alten Rock'n’Roll? Ziemlich fett, muss man sagen. Einen ordentlichen Bass hat er den schwedischen Jungs verpasst. Die Schweden, bodenständig und zurückhaltend, waren von der Angeberei der US-Musikszene zwar überrascht. "Als die HipHop-Stars mit ihren schweren Goldketten aus den Edelkarossen gestiegen sind, haben wir uns fast totgelacht", erzählt Pelle Almqvist. Aber gut zusammenarbeiten konnten sie dann wohl doch. Verbiegen mussten sich die Hives jedenfalls nicht. Sie sind sich treu geblieben.

The Hives
"The Black and White Album"
Interscope (Universal) 2007
VÖ: 12.10.2007


3 vor, 3 zurück - "Kulturzeit" schaut musikalisch nach vorn - und zurück

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29.10.2007 / Thurid Mohr (Kulturzeit) / se
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