|  |
|
Gianpiero Caldarella, Chefredakteur des "Pizzino"
|
|  |
"Pizzino ist eine satirische Zeitschrift, die nicht dafür betet, die Mafia möge verschwinden, sondern die die Mafia verflucht und verdammt", sagt Caldarella. "Denn die Mafia zu bekämpfen, können wir nicht nur jenen überlassen, die dafür zuständig sind. Unsere Aufgabe ist es, klarzumachen, dass die Mafia weniger wert ist als die Löcher in unserer Hosentasche."
Die Pizzino-Redaktion ist ein kleines kreatives Team. Die Mafia wird für Pizzino zum bösen Spaß, gefürchtete Killer werden der Lächerlichkeit Preis gegeben. In der Anfangsnummer riefen sie den "Pizzo Day", den Schutzgeld-Tag, aus. Sie kümmern sich um korrumpierte Politiker, begrüßen den frisch inhaftierten Mafiaboss Provenzano in Form eines Fußabtreters.
|