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Rückblick: Bagdad im April 2003. Im Chaos des Krieges fielen Plünderer über die Kunstschätze im Nationalmuseum her. Die Museumsdirektorin war verzweifelt. Hilflos musste sie zusehen, wie Stück für Stück jahrzehntelang zusammengetragener Schätze gestohlen werden. Später tauchten Exponate im Internet auf, einige wurden gar in Online-Auktionen angeboten. Waren die Plünderungen spontan, so scheint das Geschäft mit der Kunstbeute doch allzu gut organisiert. Einige der Stücke konnten nach dem Krieg aufgespürt werden, vieles aber verschwand über dunkle Kanäle.
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