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Al-Dschasira, Sprachrohr der Terroristen?
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Kann jemand, der die Freiheit in die Welt tragen will, die Pressefreiheit bombardieren? Immer wieder hatte Al Dschasira, das arabische CNN und die Stimme von über 50 Millionen Arabern, kritisch über den Krieg gegen den Terror berichtet und so den Unmut der Bush-Administration auf sich gezogen. Die USA sehen Al Dschasira als Sprachrohr von Terroristen und als Erfüllungsgehilfen Osama Bin Ladens. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erklärte, Al Dschasira habe die Angewohnheit, immer und immer wieder Propaganda zu senden. "Wenn eine Bombe eingeschlagen ist, nehmen sie Frauen und Kinder und tun so, als ob Frauen und Kinder getroffen wurden."
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Presse unter Druck gesetzt
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Unklar ist bis heute auch, was in der streng geheimen Gesprächsnotiz noch steht. Bush und Blair sollen auch kontrovers über den damaligen Sturm auf die irakische Rebellenhochburg Falludja gesprochen haben. Der "Daily Mirror" wollte weitere Auszüge des brisanten Memos drucken. Doch die britische Regierung untersagt unter Androhung des Official Secrets Act, dem Gesetz über das Amtsgeheimnis, die vollständige Veröffentlichung. Obwohl das Dokument Blair entlastet, schlägt die Affäre hohe Wellen und könnte das Ansehen des Premierministers sowie das britisch-amerikanische Verhältnis weiter belasten. Daher wird die Presse stark unter Druck gesetzt.
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Druck auf Blair wächst
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Mittlerweile gibt es erste Bauernopfer: Zwei Beamte stehen wegen der Weiterleitung und der Entgegennahme geheimer Regierungsdokumente vor Gericht. Die Affäre um das geheime Gesprächsprotokoll schlägt hohe Wellen. Auch der Druck auf Toni Blair wächst, das gesamte Dossier freizugeben. Denn: Es könnte fatale Folgen für das Engagement Großbritanniens im Irak haben.
So wächst auch der Druck auf die USA, die beschuldigt werden, Al Dschasira, die freie Stimme der arabischen Welt, als Zielscheibe benutzt zu haben.
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