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Eigener Wille gleicht vieles aus
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Die finanziellen Verhältnisse der Eltern sind sehr unterschiedlich, entsprechend sind auch die Möglichkeiten der Kinder. Die sozialen Unterschiede und ihre Auswirkungen beobachten auch die Schüler selbst in ihrem Umfeld. "Leute mit wenig Geld haben es schwer", erklärt Nadja. "Sie kriegen keine Nachhilfe und sind in der Oberstufe fast alle weg." Melina kann ihrer Situation aber auch einen Vorteil abgewinnen: "Das bereitet einen auf das spätere Leben vor, das muss man ja auch selbst in die Hand nehmen." Der Praxistest beweist die These: Kinder gebildeter, finanziell besser gestellter Familien haben es leichter, gute Leistungen zu erbringen. Aber auch wahr ist: Der eigene Wille der Jugendlichen gleicht vieles aus. Dennoch: Wird Bildung jetzt Privatsache? Und verkommt Chancengerechtigkeit zu einer Utopie?
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