Auch der israelische Schriftsteller Assaf Gavron ist schockiert. Er lebt in Berlin und hat hier davon erfahren. Die Hilfsflotte sei auch eine Provokation gewesen, aber Israel hätte das einfach ignorieren können. Ihn beunruhigt die Situation. Er ärgert sich, dass Israelis nun als gewalttätig da stehen. "Das erste was ich gefühlt habe, als ich von der Aktion hörte, war Scham", so Gavron. "Ein Israeli zu sein, heißt auch, dass man mit diesem Ereignis verbunden wird." Der israelische Filmregisseur Eylan Sivan besucht ein Filmfestival in Berlin. Es geht um Propaganda in den Medien, ein Thema, das ihm vertraut ist. Wenn er zuhause die Zeitung aufschlägt, sieht er eine ausgefeilte Maschinerie am Werk, die Israel immer als das Opfer darstelle.