Kesselman, der 2004 von Detroit nach Malmö kam, findet Bullerbü und die Schweden nämlich nicht frei, sondern feige. Es zeige Ignoranz anstelle von Toleranz: ”Man scheut Konflikte", sagt er. "Man kann sagen, dass die Schweden versucht haben, sich herauszuhalten. Die Schweden wollen keine Konflikte und sich da nicht einmischen. Ich vermute, dass manche sogar glauben, es sei die Schuld der Juden, dass wir angegriffen werden." Ist Bullerbü abgebrannt? Ist die antiautoritäre Grundeinstellung der Schweden am Ende gar der Nährboden einer neuen Woge des Rassismus? Nach dem Motto: Selbst schuld, wer anders ist?