1936 stürzte Franco mit Hilfe von Nazideutschland die verfassungsmäßige spanische Regierung. Es folgte ein blutiger Bürgerkrieg, bei dem nach Schätzungen rund 200.000 Menschen ermordet wurden. Ein berühmtes Opfer war der große Dichter Federico García Lorca. Er war links und homosexuell - das reichte, um ihn zu töten. Sein Grab wurde erst 2009 gefunden. Hunderttausend andere Opfer sind noch immer in ganz Spanien verscharrt. Der Fall Garzón hat die Spanier in zwei Lager gespalten. Anhänger der Franco-Opfer und die Linken machen mobil gegen das Vorgehen der Justiz. Sie sagen, es handele sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die nicht verjähren. Geht es nur um Garzón?