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Tumultartige Szenen bei der UN-Konferenz
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Ein ganz anderes Bild bietet sich am Nachmittag des 20. April. "Rassist", "Nieder mit Ahmadinedschad" steht auf den Plakaten aufgebrachter Konferenzmitglieder. Als der Präsident die Bühne der Vereinten Nationen betritt, kommt es gar zum Eklat. "Diese Konferenz ist ein Zirkus. Das ist eine Maskerade", ruft jemand. Tumultartige Szenen spielen sich ab. Sicherheitsleute verhindern die Stürmung der Bühne.
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Arabische Teilnehmer sehen keinen Skandal
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Gar nicht skandalös ist dies für die arabischen Teilnehmer, die den iranischen Präsidenten als Heilsbringer feiern. Die USA und Israel waren aus Furcht vor genau diesen Vorfällen der Rassismus-Konferenz ferngeblieben. Auch die Bundesregierung boykottierte gar erstmals in der Geschichte eine Tagung der Vereinten Nationen. Ist das der richtige Weg für einen Dialog?
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Hinter den Kulissen wird heftig gerungen
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Hinter den Kulissen wird inzwischen weiterhin heftig um die Abschlusserklärung gerungen. Nach dem quasi-Scheitern der ersten Konferenz in Durban hängt viel davon ab, wie das Ergebnis dieses Mal ausfällt.
Der Publizist Jean Ziegler meint: "Die Uno, auch wenn der Generalsekretär hier eine absolut passive Rolle gespielt hat, was ich sehr schade finde - die Uno hat den welthistorischen Auftrag, den Rassismus, den Antisemitismus die Islamophopie etcetera mit ganz konkreten Maßnahmen zu bekämpfen. Es geht auch um die Glaubwürdigkeit der Uno. Ich kann nur hoffen, dass diese komplizierte multilaterale Diplomatie bis Freitag diesen Aktionsplan reproduziert. "
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