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Eine der schwersten humanitären Katastrophen
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1994 schlachteten Hutu-Milizen 800.000 Menschen, darunter überwiegend Tutsi, im benachbarten Ruanda ab. Seitdem befindet sich die Region im Ausnahmezustand. Mehr als vier Millionen Menschen sind in den vergangenen 15 Jahren durch den Bürgerkrieg umgekommen. Es ist eine der schwersten humanitären Katastrophen der Menschheitsgeschichte.
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Warum greift die Weltgemeinschaft nicht ein?
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Diese Idylle ist trügerisch: Der Osten Kongos ist ein Pulverfass, undurchschaubar und verworren. Die politische Situation kaum nachvollziehbar für die westliche Welt, zumindest gibt es jetzt einen Wendepunkt. Am 22. Januar 2009 wurde Nkunda verhaftet, ausgerechnet von ruandischen Truppen. Nkundas einstige Schutzmacht setzte seinem Größenwahn ein Ende. Kongo und Ruanda machen seitdem gemeinsame Sache im Kampf gegen die Hutu-Milizen. Doch noch immer sind Hunderttausende auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg, das menschliche Leid wächst von Tag zu Tag. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis es wieder zum Morden kommt. Warum greift die Weltgemeinschaft nicht ein, berührt uns dieses Leid im afrikanischen Kontinent nicht? Ist Gewalt unerklärbar?
Wir sprechen in der Sendung am 4. Februar 2009 mit dem Schriftsteller Hans-Christoph Buch, der durch Zufall in diesen Krieg verwickelt wurde und sich damit intensiv beschäftigt.
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