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Gegenüber Kulturzeit äußerte sich John Zaritsky, Regisseur von "The Suicide Tourist". Er hielt den Tod von Craig Ewert in der Zürcher Wohnung der umstrittenen Sterbehilfeorganisation Dignitas fest. "Ich dachte, das Hilfreichste, was ich zu dieser Debatte beisteuern kann, ist, Sterbehilfe zu dokumentieren", sagt Zaritsky. "In der Schweiz, wo sie legal ist. Auf diese Weise können sich Menschen, egal welcher Meinung sie sind, ansehen, wie Craig Ewert Selbstmord begeht. Danach können sie sich ihre eigene Meinung bilden, ob Sterbehilfe eine gute oder eine schlechte Sache ist. Menschen fragen sich, wie lange ein Sterbender leiden muss, ob er leiden muss, wenn er stirbt. Kommt der Tod friedlich oder ist es gewaltsam, dramatisch, wenn jemand stirbt? Menschen tappen diesbezüglich immer noch im Dunkeln. Deshalb war es für mich als Dokumentarfilmer wichtig, so offen und ehrlich wie möglich mit meinen Zuschauern zu sein. Ich fand, sie sollen und müssen das Ereignis ganz sehen, den Tod eingeschlossen."
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