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"Es geht uns nicht darum, den Mann zu verletzen", sagt Oliver Stone. "Er sagt, was er sagt in seinen eigenen Worten. Es ist kein Hinterhalt. Wir wollen zeigen wie er den Irak-Krieg begründet. Und George Bush zeigen, wie er ist." Stone verlässt sich im Film auf die Kraft der Realität. Echte Pressekonferenzen dienen als Vorlage. Zum Beispiel jene legendäre Presskonferenz, auf der er gefragt wurde, ob er Fehler nach dem 11. September gemacht habe. Zuerst ist der Präsident sprachlos - danach ratlos. "Ich wünschte Sie hätten diese Frage vorher schriftlich eingereicht, damit ich mich hätte vorbereiten können“, sagt Bush im Film. "John, Historiker werden zurückblicken und sagen, ich hätte es besser so oder so gemacht. Irgendetwas wird mir schon zu dieser Frage einfallen inmitten dieser Pressekonferenz trotz des Drucks, unter dem ich hier in dieser Pressekonfernz stehe. Aber jetzt fällt mir nichts ein."
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Den Cowboy nie abgelegt
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In der realen Pressekonferenz wie in der gespielten Szene wirkt Bush gleichermaßen ratlos und überfordert. Hilfesuchend wendet er sich letztendlich an seinen Stab. Als junger Mann gewinnt Bush mit seinem texanischen Charme seine Frau Laura. Der Sohn des Präsidenten George Senior kann sich mit dem Bush-Junior-Status nicht anfreunden. Er hangelt sich von Job zu Job. Dem Alkohol schwört er ab und sucht Halt im christlichen Glauben. Er ist ein Mann auf der Suche nach sich selbst. Eine Suche, die letztlich im Weißen Haus endet. Doch den Cowboy in sich hat George Bush nie wirklich abgelegt.
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 "W."
USA 2008
Regie: Oliver Stone
Darsteller: Josh Brolin,
Elizabeth Banks, James Cromwell, u.a.
Kinostart in Deutschland noch ungewiss
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