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Die Demonstration bedeutet einen Hoffnungsschimmer - und Süd-Afrika braucht Hoffnung. Noch immer steht das Land unter Schock. In den vergangenen Wochen sind Ausländer brutal gejagt worden. "Verlasst unser Land! Sonst bringen wir euch um", drohten die Einheimischen in den Armenvierteln Südafrikas. Es gibt Tote, doch die Regierung wartet ab. Zu lange dauert es, bis endlich - unter dem Blick der Weltöffentlichkeit - die staatlichen Sicherheitskräfte die Lage in den Griff bekommen. Jetzt sind fast 50.000 Einwanderer in Zeltlagern und provisorischen Unterkünften evakuiert. Dort sind sie sicher, viel besser geht es ihnen aber nicht. Das Rote Kreuz verteilt Decken und Matratzen für die Nacht. Doch die Erinnerung lässt hier niemanden Ruhe finden. "Es war an einem Samstagabend", berichtet eine Frau. "Sie kamen, schrien und sangen, trieben alle Ausländer zusammen und zerstörten die Hütten. Wenn sie einen Ausländer erwischten, schlugen sie ihn zusammen. Einige meiner Brüder sind dabei gestorben."
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