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Wahre Heimat Delhi
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Zur Zeit verbringt Vikram Seth die meiste Zeit in England. Von hier aus bereist er den europäischen Kontinent und stellt sein neues Werk "Zwei Leben" vor. Da passt Delhi gerade nicht in die Reisepläne. "Wenn ich mich für einen Ort entscheiden sollte, dann wäre das aber natürlich Delhi, wo meine Familie lebt und wo ich mich am meisten zugehörig fühle", sagt er. Und dazu fällt Vikram Seth dann vor allem Old Delhi ein, der Teil der indischen Hauptstadt, der fast unberührt blieb, als der englische Architekt Edward Lutyens Anfang des 20. Jahrhunderts das neue Delhi verwirklichte.
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Mit britischer Gesellschaft vertraut
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Die meiste Zeit lebt Seth in England
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Vikram Seths englische Heimat liegt südwestlich von London. Und wie vertraut er mit der britischen Gesellschaft ist, hat er nicht zuletzt in seinem Roman "Verwandte Stimmen" bewiesen. Der Protagonist ist ein Violinist in einem Londoner Streichquartett, und in dem ganzen Buch spielt nicht eine Szene in Indien.
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Seth liebt Lieder von Schubert und die Malerei
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In seiner Freizeit, also selten und eigentlich nur zwischen zwei Buchprojekten, gehört seine Leidenschaft der Musik, der indischen und der europäischen Klassik. Er liebt es, die Lieder von Schubert auf Deutsch zu singen und er malt, beeinflusst von der arabischen und der chinesischen Kalligraphie.
"Ich versuche, mich auf unterschiedliche Weise auszudrücken. Aber ich habe nur ein oder zwei Möglichkeiten, mich wirkungsvoll mitzuteilen. Meine Prosa und meine Gedichte kann ich der Öffentlichkeit anbieten", meint Seth. "Alles andere ist nur zu meinem eigenen Vergnügen und für meine Freunde gedacht, da bin ich nicht gut genug."
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