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1977 in der DDR geboren, hat Clemens Meyer den Mauerfall als Jugendlicher erlebt.
Sein Debütroman "Als wir träumten" spielt in Leipzig zur Zeit des Umbruchs und der Nachwendezeit. Er handelt von einer Gruppe Jugendlicher, für die die Veränderungen Nebensache sind. Während um sie herum die gesellschaftlichen Gefüge zerbrechen, dreht sich ihre Welt um Freundschaft, Fußball, saufen, klauen und Prügeleien mit den Glatzen.
Das ist eine knallharte Beschreibung von Ost-Realität, nicht aber aus dem Leben von Clemens Meyer.
"Die meisten Romane sind irgendwo biografisch beeinflusst, irgendwo und irgendwie. Aber das war immer schon mein Stoff", sagt Meyer. "Es hat lange gedauert, bis ich meine Form gefunden hatte und bis meine Mittel halbwegs vollendet waren, dass ich das auch konnte."
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