Hau
von Bernd Schroeder
Karl Hau ist jung, lässig, begehrt, liebevoll und obendrein auch noch hochintelligent. Außerdem ist er arrogant, lebt auf großem Fuß und ist ein berüchtigter Frauenheld. Aber ist er auch ein kaltblütiger Mörder? 1906 steht Hau, der mit Lina Molitor nach einer Flucht und Heirat nach Amerika gegangen ist, in Karlsruhe vor Gericht. Er soll seine Schwiegermutter aus Geldgier ermordet haben. In einem mitreißenden Roman, der psychologisch einfühlsam das Innerste seiner Figuren ausleuchtet, hat Bernd Schroeder die Geschichte eines rätselhaften Kriminalfalles aufgeschrieben, eines der großen Sensationsprozesse im letzten Jahrzehnt des deutschen Kaiserreichs.
Bernd Schroeder   © Peter-Andreas Hassiepen
Bernd Schroeder, geboren 1944, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Seit 1970 arbeitet er als freier Autor. Bis 1992 schrieb er vorwiegend Fernseh- und Hörspiele, wie zum Beispiel die ersten Drehbücher für Wolfgang Petersen. 1985 erhielt er den Adolf Grimme-Preis, 1992 den Deutschen Filmpreis. Seit 1993 hat er verschiedene Romane veröffentlicht ("Versunkenes Land", "Unter Brüdern").

Das Gespräch mit Bernd Schroeder (06.10.2006)


Bernd Schroeder
"Hau"
Hanser 2006
ISBN: 3446207562
21,50 €



Buchmesse Frankfurt 2006

02.10.2006 / Kulturzeit / sa
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