"Man muss die sozialen Strukturen und die Eigentumsverhältnisse verändern, eine neue gesellschaftliche Subjektivität herstellen, und so wie wir momentan leben, können wir das nicht", erklärt Hardt. "Common Wealth" ist eine leidenschaftliche Idee, die uns in ein Utopia jenseits von Kapitalismus und bürgerlicher Enge führt. Das klingt verführerisch, ist aber letztlich auch wieder eine Ideologie. Denn wenn alle alles gemeinsam besitzen, gibt es auch in dieser Welt kein Entrinnen.