"Auf gesellschaftlicher Ebene spitzen sich die Verteilungskonflikte zu", so Gründinger, "weil knappe Ressourcen immer nur einmal verteilt werden können. Und wenn ich beispielsweise zehn Millionen Euro übrig habe, dann ist es die Frage, an wen das Geld geht. Wird es für außerplanmäßige Rentenerhöhungen verwendet oder wird es verwendet, um in Bildung oder den Umweltschutz zu investieren?" Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen - die ideelle Grundlage des Generationenvertrags - ist ins Wanken geraten. Jedes Lebensalter kämpft heute für sich allein.