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Nun hat sie ihre Memoiren veröffentlicht. "Im Namen der Anklage" ist eine eindrucksvolle Rückschau auf ein Leben ohne Kompromisse. Carla del Pontes Autobiografie gewährt Einblicke in die Arbeitsweise und das Seelenleben einer Frau, die es sich zum Beruf gemacht hat, unbequem zu sein. Geleitet wird sie von dem unbestechlichen Grundsatz, dass es nötig ist, Gerechtigkeit zu schaffen. Dass die Opfer das Recht haben, die Bestrafung der Schuldigen einzufordern - egal, ob dies den Politkern und der Weltöffentlichkeit gerade opportun erscheint.
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