Volker Pispers gehört zu den bekanntesten deutschen Kabarettisten und steht seit über 20 Jahren auf der Bühne. Sein großes Interesse gilt auch immer wieder den neuen, jungen Kabarettisten, die er fördern will. Deshalb hat er sich erfolgsversprechende Künstler live auf die 3sat-Kleinkunstbühne eingeladen: Ulan & Bator, Michl Müller und Matthias Reuter.
Sendedaten
Sonntag, 21. März 2009,
20.15 Uhr - Live aus dem Studio 3 des ZDF Sendezentrums Mainz
Die Sendung ist auch zeitgleich im Internet zu sehen
Zur Person
Sieben Soloprogramme hat der studierte Theologe bereits auf die Bühne gebracht. 1996 erhielt Volker Pispers den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett und den Mindener Stichling. Im Jahre 2000 erhielt er von der Abendzeitung München den AZ Stern des Jahres. Er sammelte weitere Kleinkunstpreise u. a. 2005 den Deutschen Kabarettpreis, 2006 den Bayerischen Kabarettpreis und 2007 die Moerenhovener Lupe. Seit März 2000 produziert Volker Pispers eine wöchentliche Glosse für den WDR. Mit seinem Programm "... bis neulich", in dem er einen sehr subjektiven Streifzug durch seine inzwischen 23 Jahre Kabarett unternimmt, ist er zurzeit auf Tournee durch Deutschland
Sebastian Rüger und Frank Smilgies lernten sich beim Schauspielstudium auf der Folkwang Hochschule Essen kennen. Seit 2001 sind sie als Comedy-Duo "Ulan & Bator" auf der Bühne zu sehen.
Wenn es einen humoristischen Beleg für Paralleluniversen gibt, dann in Ulan & Bators "Wirrklichkeit". 2009 gewannen sie den begehrten Passauer Kabarettpreis "Scharfrichterbeil". Die 13-köpfige Jury begründete ihre Wahl auch damit, dass sich das Duo "mit einem sehr kreativen neuen Format" präsentierte.
Ein bisschen Schelm, ein bisschen Eulenspiegel, ein bisschen Hofnarr - Michl Müller, der selbsternannte "Dreggsagg", ist von jedem etwas und mischt dies zu einer wohlbekömmlichen Melange. So schafft er es, die wesentlichen Dinge des Weltgeschehens auf den Punkt zu bringen, denn nichts gibt es auf der Welt, das nicht aus fränkischer Sicht betrachtet werden könnte. Michl Müller liebt den großen verbalen "Aufwasch“, egal ob in den kleinen Gefilden der persönlichen Umwelt oder den großen, trüben Polit-Gewässern vermeintlich Mächtiger.
Matthias Reuter meint in seinem aktuellen Programm "Auf schwarz sieht man alles". Skurrile jazzige Lieder, kabarettistische Weitsicht und eine durchaus positive Einstellung zum Menschen ergeben eine gesunde Mischung aus Gesellschafts- und Polit-Satire. "Der Ruhrpott-Wortakrobat ist natürlich, brilliert mit Originalität und trifft nicht nur auf dem Klavier jeden Ton exakt. (...), schreibt die Presse.