Das Medici-Projekt
Gicht oder Gift?
Seit 450 Jahren ist er tot - und gibt immer noch Rätsel auf: Ferdinando de Medici, Sohn von Cosimo dem I. und Großherzog von Florenz. Er galt als grausam, despotisch und tyrannisch. Er starb, erst 36 Jahre alt, am 16. Oktober 1587. Unter mysteriösen Umständen. Todesursache unbekannt. Jetzt wird der Fall neu aufgerollt. Doch es ist nicht die Staatsanwaltschaft, die ermittelt – sondern die Zunft der Paläopathologen und Medizinhistoriker. Ihr Ziel: sie wollen wissen, wie es wirklich war.
Die Geschichte der Medici
Die Kulturlandschaft der Toskana und die Stadt Florenz sind Symbol für Italiens glanzvollste Zeit und Inbegriff der Renaissance. Keine andere Stadt birgt einen solch unermesslichen Reichtum an Kunstschätzen und keine andere Stadt wurde dabei so sehr vom Leben und Wirken einer einzigen Familie geprägt: Den Medici. Jener berühmtesten und außergewöhnlichsten Familie Italiens, deren Name unauflöslich mit Florenz verbunden ist.
Auf den Spuren der Medici
Ein Team von Medizinern, Anthropologen, Paläopathologen und Medizinhistorikern hat die Überreste der Medici exhumiert, um mit den wissenschaftlichen Methoden des 21. Jahrhunderts herauszubekommen, wie die Medici gelebt haben.
Literaturtipp
Tim Parks:
Das Geld der Medici
Verlag: Kunstmann
Wer mehr über den Einfluss der Medici erfahren möchte, der kann nun auf den Geschichts-Thriller „Das Geld der Medici“ zurückgreifen. Der Autor Tim Parks ist profunder Kenner der italienischen Geschichte und hat in seinem Roman den Versuch unternommen, den weitreichenden Einfluss der Familie anschaulich darzustellen.


Montag um 21:30 Uhr
Sonntag um 16:00 Uhr



Also doch Mord? - Das Leben und Sterben der Medici bleibt ein Rätsel

Die Universität in Florenz

Musik aus dem Beitrag

18. Mai 2007 / Netz: Michael Schneider
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