Minenjagd - Gefahr unter Wasser
Ein internationaler Flottenverband bahnt sich den Weg durch die Ostsee. An der Operation „Open Spirit“ nehmen auch Minenjagdboote der deutschen Marine teil. Vor der Küste Lettlands durchkämmen sie den Meeresboden nach explosiven Seeminen, die während des Zweiten Weltkrieges hier gelegt wurden. Der Job ist riskant, denn die Minen haben auch nach 60 Jahren nichts von ihrer Sprengkraft eingebüßt.
Kampfstoffe in der Ostsee
Im Juli 1941 verminte Hitlers Kriegsmarine die komplette Ostsee. Der Minengürtel, die so genannte Wartburgsperre, reichte von der baltischen Küste bis nach Schweden. Insgesamt warfen die Kriegsparteien 60.000 Minen in die Ostsee. Noch heute eine unberechenbare Gefahr.
Das Minenjagdboot der deutschen Bundeswehr
Die „Passau“, ist das modernste Minenjagdboot der deutschen Marine. Sie ist mit modernen Hochleistungsdrohnen ausgestattet, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn verdächtige Objekte am Meeresboden genauer untersucht werden sollen. Die kleinen Unterwasserfahrzeuge lassen sich vom Kommandostand aus steuern. Sie sind mit Kamera und Scheinwerfer ausgestattet.
"Open Spirit" Minenjagd im Manöver
Bislang gibt es keine politischen Pläne chemischen Kampfstoffe in der Ostsee zu bergen. Bei den Seeminen ist das anders. Die verseuchten Küstengebiete des Baltikums, die auch von zahlreichen Fährlinien gekreuzt werden, sollen Stück für Stück abgesucht werden. Regelmäßige Manöver sollen den Mannschaften der Minenjagdboote helfen die Gefahren gemeinsam zu meistern. Ein Beispiel dafür: die Operation "Open Spirit"
Die Zukunft der Minenjagd
Minenjagd ist eine aufwendige Sache. Über 500 Mann Besatzung durchqueren hier die Ostsee, um Minen zu finden. Wie könnte die Zukunft aussehen?


Montag um 21.30 Uhr
Sonntag um 16.00 Uhr

Die Marine der Deutschen Bundeswehr
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Stichwort: Aufklärung
Der Krieg der Zukunft
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25. Januar 2006 / Netzfertigstellung: Michael Schneider
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