Diese Maschinen werden im Hafen Portalkatzen, genannt. Die Trennung von manuell geführter Haupt- und automatischer Portalkatze ist eine Eigenentwicklung der HHLA. Thomas Koch, Projektleiter des CTAs erläutert die Vorteile dieses zweigeteilten Systems: Es hat Vorteile für uns, vor allem hinsichtlich der Brückenleistung, weil der kritische Pfad die Bewegung der Hauptkatze ist und diese Bewegung findet nur auf der sehr kurzen Distanz statt zwischen Laschplattform und Schiff. Während sozusagen zeitlich im Schatten dieses Vorgangs dann der zweite Vorgang abläuft, die Portalkatze nimmt den Container von der Laschplattform, stellt ihn auf das AGV und wir entkoppeln auf die Art und Weise auch die Systeme, automatische Fahrzeuge und Containerbrücke schaffen uns einen Puffer, um so gewisse Ungleichmäßigkeiten in der Arbeitsweise der beiden System auszugleichen.
Ein System der kurzen Wege, in dem der Mensch als Fehlerquelle weitgehend ausgeschlossen wird. Damit der Perfektion der Maschinen auch weiter kein Wesen aus Fleisch und Blut in die Quere kommt, übergeben die Portalkatzen ihre Fracht an die AGV’s, Diese Automated guided Vehicles, wie von Geisterhand gesteuerte führerlose Fahrzeuge, sind für den Weitertransport der stählernen Kisten auf dem Gelände zuständig. Gelenkt werden sie über mehrere Tausend im Boden eingelassene Transponder.
Die AGV’s sind die Weiterentwicklung einer bereits im Rotterdamer Hafen angewandten Technik. Während sie sich dort aber nur auf festgelegten Bahnen bewegen und im sprichwörtlichen Kreis fahren, reagieren sie beim CTA flexibel. Jede der rollenden Plattformen aktiviert auf ihrer Route immer nur die umliegenden Transponder und sperrt sie für andere Fahrzeuge. So sucht sich jedes AGV selbstständig den kürzesten verfügbaren Weg zum nächsten Auftrag, bremst, beschleunigt, weicht aus und überholt. Sie blinken sogar, nur sehen können sie nicht. Aus Sicherheitsgründen ist der Automatikbereich deswegen Sperrgebiet. Und so fahren die dieselbetriebenen Vehikel eigenständig an die Zapfsäule, wenn der Bordcomputer Ebbe im Tank meldet. Das Nachfüllen übernimmt via Kamerabild ein Roboter. 48 Stunden können die fahrbaren Untersätze mit ihrem 1200 Liter-Tank ununterbrochen zwischen den Containerbrücken und dem Lager des Terminals hin- und herpendeln.
Auch das wird vollautomatisch bewirtschaftet. Wie bei den AGV’s hatten die Hamburger sich zunächst ähnliche Konzepte in anderen modernen Häfen wie Rotterdam oder Singapur angeschaut, um diese dann weiterzuentwickeln.
Man entschloss sich, in jedem der zur Zeit 11 Lagerblöcke -4 weitere sind derzeit im Bau- jeweils zwei Stapelkräne einzusetzen und diese auf parallelen Schienensträngen fahren zu lassen. Durch die unterschiedliche Größe der Kräne können die nun völlig unabhängig voneinander operieren. Mit einem Schlag hatte sich die Umschlagsleistung verdoppelt. Statt 20 bis 25 können hier bis zu 50 Container pro Block und Stunde bewegt werden