Ziel der Planer war es, die Produktivität herkömmlicher Terminals um 30- 50 % zu übertreffen. Der Weg zur Rationalisierung sollte über die Automatisierung führen. Die direkte Schnittestelle zum Schiff, der Bereich der Wasserseite, blieb dabei überraschend konventionell.
Wie eh und je müssen die Lascher von Hand die Befestigungskrallen entfernen und Stabilisierungsstangen von den Containern an der Schiffe entfernen. Ein Tribut an die Zukunft sind gerade mal die Containerbrücken, deren gläserne Kanzeln in fast 50 Meter Höhe über das Schiff fahren. 22 Containerreihen können sie bearbeiten, 1 mehr als die derzeit größten Ozeanriesen laden. Das allerdings geschieht noch manuell. Kranführer, die hier Brückenfahrer heißen, steuern die Hauptkatze, deren Greifarme die stählernen Boxen aufnehmen und absetzen. Mit Joysticks und Computerbildschirmen sind die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel allerdings zeitgemäß.
Der Grund für diese wenig futuristische Arbeitsweise liegt in darin begründet, dass ein manuelle Betrieb auch heute noch schneller und sicherer ist. Die Brückenfahrer werden bei den Be- und Entladevorgängen lediglich von einer Teilautomatik unterstützt. Sie verhindert unter anderem ein zu starkes Pendeln der tonnenschweren Fracht.
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