Das Rätsel des langen Lebens
Noch gehören sie zu einer Ausnahme-Gruppe: die hochbetagten Menschen über 90, die noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten sind. Allerdings: Wer heute in Deutschland geboren wird, hat gute Chancen, seinen hundertsten Geburtstag im 22. Jahrhundert zu erleben. Warum aber werden wir immer älter? Und weshalb leben die einen länger als die anderen? Ein Rätsel, Wissenschaftler weltweit entschlüsseln wollen.
Was bedeutet „Altern“?
Altern bedeutet für viele den langsamen Verlust verschiedener Körperfunktionen: Bestimmte typische Alters-Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Krebs oder Alzheimer häufen sich dann. Doch manche Menschen bleiben länger gesund als andere, werden älter als andere. Was kann die Ursache für so unterschiedliche Lebensspannen sein? Ist es vielleicht Veranlagung? Liegt das hohe Alter in unseren Genen verborgen?
Der Langlebigkeitsfaktor
Bislang wissen Forscher von den genetischen Langlebigkeitsfaktoren beim Menschen nur sehr wenig. Dagegen haben sie bereits sehr viel herausgefunden über genetische Zusammenhänge und Mechanismen bei Modellorganismen wie Fisch, Fadenwurm, Fruchtfliege oder Maus.
Proteine im Visier
Eine der wenigen bisher gesicherten genetischen Einflußgrößen der Langlebigkeit ist eine Gen- Variante, die das Krankheitsrisiko für Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfall um das Vier- bis Fünffache erhöht. Entsprechend findet sich dieses Gen in den fitten über 90-Jährigen relativ selten. Seit kurzem untersuchen die Wissenschaftler auch nach dem Einfluss der Proteine auf unsere Lebensdauer. Lebt länger, wer schlank ist?
Gen Chips
Grundsätzlich sind sich nicht alle Forscher über den Weg einig, wie das Rätsel des langen Lebens zu entschlüsseln ist. Die einen vertreten den Standpunkt, erst die entsprechenden Gene bei einem Modellorganismus entdecken zu müssen, um dann Vergleichbares bei anderen Organismen, ja sogar beim Menschen suchen zu können. Kieler Forscher, wollen die gigantische Datenmenge der menschlichen Erbinformationen direkt verarbeiten. Ihr Hilfsmittel: Gen-Chips.


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(zdf.dokukanal)

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Alter schützt vor Technik nicht. Laut der derzeitigen demographischen Entwicklung, werden 2010 schon 50% der Deutschen über 50 sein. Nun hat auch die Industrie Senioren als Zielgruppe entdeckt

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