Das hitec-Profil
"...unterhaltsamer als jeder James Bond"
Hitec - das Magazin das Wissen schafft ...nicht gerade originell aus heutiger Sicht - aber so fing vor 14 Jahren alles an. 1991 war Hitec immerhin das einzige Technikmagazin im deutschsprachigen Fernsehen und wurde von seinen Gründungsvätern Leonhard Boehner und Eberhard Fetz noch live aus dem Landesstudio Hannover gesendet, moderiert von 3sat Urgestein Stefan Schulze-Hausmann
Hitec entstand damals aus dem "dringenden Bedürfnis“ heraus, eine anspruchsvolle Reihe für an Technik interessierte Zuschauer zu schaffen. Und dass es dieses Bedürfnis gab und immer noch gibt, zeigen die doch über Jahre für 3sat hohe Zuschauerresonanz. Nichts desto trotz ging das Magazin dann 1999 in nano auf, da man aber auf Hitec nicht ganz verzichten wollte, wurde aus dem Magazin kurzerhand eine wissenschaftliche Dokureihe, die seitdem einfach hitec heißt, jeden Montag um 21.30 Uhr auf Sendung geht und Sonntags um 16.00 Uhr Wiederholt wird.

In 30 Minuten werden Themen des 21. Jahrhunderts ausführlich besprochen, neueste wissenschaftliche Entwicklungen vorgestellt und Visionen für die Zukunft entworfen. Das Themenspektrum ist weit gefasst: von technologischen Highlights im Automobil -und Schiffbau über die Raumfahrt bis hin zur Nanotechnik oder Entwicklung neuer Medikamente aus Speichel und Gift exotischer Tiere. "hitec" berichtet über Themen, die unsere technologische Zukunft entscheidend verändern werden und begibt sich dafür auch mal auf die Suche nach der dunklen Materie oder auf die Jagd nach der kurzen Lichtwelle.

"hitec" gibt aber auch Einblick in spannende Wissenschaftsthemen die in einem engen zeitlichen Zusammenhang stehen. So beobachten hitec Reporter eine Woche die Techniker am Frankfurter Flughafen, die Montage des größten Trucks der Welt oder den Bau der Seilbahn in Kitzbühl. Die Autoren sind live dabei, wenn das Matterhorn neu vermessen wird oder das modernste U-Boot der Welt auf Schleichfahrt geht.
Ebenso sind für die Macher alle Themen von Interesse, die technische Auswege aus der ökologischen und wirtschaftlichen Krise aufzeigen. Verantwortlich für die Sendereihe ist Catrin Powell, redaktionell unterstützt wird sie von Katharina Finger und Holger Rupp. Katharina Finger kümmert sich auch um die sogenannten MEGA-FEATURES. hitec und nano haben dieses neue Sendeformat gemeinsam entwickelt. In einem Genremix von kurzen Berichten bis hin zu 30minütigen Reportagen, die nahtlos aufeinander folgen, wird ein Thema umfassend von vielen Seiten beleuchtet. 2003 war dies ein vierstündiges Feature rund um das Thema "Mobilität", 2004 "Medizin“. Das Zuschauerinteresse war überwältigend. Im Jahr 2005 waren die "Superlative der Technik" dran, sowohl im Großen wie im Kleinen. 2006 drehte sich alles um das Thema Energie.
"Sensationelle Erkenntnis, spannender geht es nicht, unterhaltsamer als jeder James Bond" Zuschauerlob dieser Art freut die Redaktion immer noch am meisten, denn Wissenschaft ist überaus unterhaltsam - wenn sie gut präsentiert wird. Dann macht Wissenschaft Forschern, Autoren und vor allem den Zuschauern Spaß. Es geht schließlich immer um neue Entdeckungen, Erfindungen oder bis dato unbekannte Zusammenhänge, pausenlos wird das Alte umgeworfen. Und so sind die hitec Redakteure immer bemüht, unterhaltsame und spannende Themen zu finden, die in erster Linie die menschliche Neugier befriedigen, Themen, die Orientierung im allgemeinen Dschungel der Forschung bieten, die Handlungswissen für Entscheidungsträger vermitteln und die - zu guter Letzt - helfen, "gefährliches Halbwissen" zu vertiefen und unsere Zuschauer auf der nächsten Party mit Begriffen wie "Superparamagnetismus" glänzen zu lassen!

Zur hitec-Startseite
Das hitec-Archiv
Die hitec-Vorschau
hitec.mediathek

hitec-Auszeichnungen
Sendedaten



Sendung verpasst?
Videokassetten der Sendungen können über den ZDF Programmservice bestellt werden

31.01.02 / ms
zurück Seitenanfang Druckversion Artikel versenden 3sat / hitec [E-Mail]