"Man muss sich klarmachen, dass das dort exprimierte Proteien potenziell hoch wirksam auf den Menschen ist und die Gefahr besteht, dass es in die Lebens- und -Futtermittelkette gerät", befürchtet Engelhard. 2002 gelangten Reste von Pharmamais, der ein Jahr zuvor in Nebraska angebaut war, in Sojaerntegut. "Das kann hier bei diesem Freilandversuch nicht passieren", ist Broer überzeugt. "Niemand darf ohne Begleitung auf das Feld. Jeder Besuch wird in Büchern eingetragen. Das ganze Feld ist von Zäunen und von Wachleuten umgeben, die aufpassen, dass hier niemand unberechtigt rein kommt. Hier kann niemand etwas heraustragen, auch nicht nachts. Jede Pflanze hat eine Nummer; jede Pflanze wird separat geerntet."