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Benvenuto Cellini, Marmorkopf "Narziss" (1548) © akg
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In seinen "Metamorphosen" berichtet Ovid, dass die Nymphe Liriope von dem Flussgott Cephisus vergewaltigt wurde und daraufhin einen Knaben gebar, den sie Narcissus nannte. Dem wunderschönen Jungen wird von dem Seher Tiresias ein langes Leben prophezeit, aber nur "wenn er sich nicht selbst kennenlernt". Mit sechzehn Jahren, halb Knabe, halb Mann, wird Narciss wegen seiner Schönheit von vielen Männern und Frauen begehrt. Doch niemand vermag seine Leidenschaft zu erwecken.
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