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Fleisch vom Fließband
88 Kilo Fleisch isst der Durchschnittsdeutsche im Jahr und liegt damit in der Spitzengruppe. Das funktioniert nur durch industrielle Massentierhaltung. Und so spricht man konsequenterweise von Fleischproduktion.
Die weltweite Fleischproduktion wächst seit Jahren. Und nirgendwo wird mehr Fleisch hergestellt als in China: 80 Millionen Tonnen im Jahr. Produziert wird vor allem für den eigenen Markt. 55 Kilo Fleisch isst jeder Chinese pro Jahr im Durchschnitt.

Doch obwohl jedes zweite Schwein in China gehalten wird, gehört das Land nicht zu den größten Exportnationen der Welt. Fleischexportweltmeister sind die Vereinigten Staaten, die mit 6,6 Millionen Tonnen jährlich das meiste Fleisch ausführen, gefolgt von Brasilien und der EU. Allein 30 Prozent der europäischen Schweinefleischexporte gehen nach China.

Spitzenreiter USA
Noch wird das meiste Fleisch in den Industrienationen gegessen. Spitzenreiter sind auch hier die Amerikaner. Jeder US-Bürger isst durchschnittlich 123 Kilo Fleisch im Jahr. In Deutschland sind es 88 Kilo, in Indien 5.

Vor allem der wachsende Wohlstand in Schwellenländern wie China wird die weltweite Fleischnachfrage in Zukunft noch weiter steigen lassen. Schon heute werden jährlich 50 Milliarden Tiere geschlachtet.

Sendedaten
makro
"Die Ware Tier"

Freitag, 20. Januar 2012, 21.30 Uhr
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Thema der Sendung
Die Ware Tier
Im Laufe seines Lebens verspeist jeder Deutsche vermutlich mehr als 1000 Tiere. Darunter vier Kühe, 46 Schweine und 945 Hühner. makro zeigt, welche Bedeutung der Faktor Tier heute in der Wirtschaft einnimmt und welche Folgen dies für Mensch, Tier und Umwelt hat.
Schwerpunkt
Agrar
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