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Wer aufmuckt, bekommt Probleme
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Und das hat Methode: Die Unternehmen setzen alles daran, eine geregelte Arbeitnehmervertretung komplett aus ihren Betrieben herauszuhalten. Denn eine öffentliche Diskussion über die Methoden der riesigen Ketten würde viele Kunden nachdenklich machen und damit Umsätze gefährden. Außerdem lassen sich die Mitarbeiter einzeln viel besser im Zaum halten. Denn wer aufmuckt, bekommt schnell existenzbedrohende Probleme: massive Einschüchterung, oft verbunden mit schweren finanziellen und juristischen Folgen.
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Der Kunde hat die Wahl
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Der Film von Mirko Tomic versucht eine Bestandsaufnahme, zeigt die Arbeitsbedingungen und die Methoden der Discounter, aber auch den wachsenden Widerstand gegen die Auswüchse dieser Form von Geschäftserfolgen. Und er geht der Frage nach, warum die Frauen bei solchen Unternehmen arbeiten: Eine formuliert es deutlich: "Ich hab nix Besseres gelernt, da bleibt nur das." Das bittere Fazit: Solange die Kunden weiterhin in die Läden strömen, ohne sich für die Situation der Menschen zu interessieren, die dort arbeiten, wird sich wenig ändern.
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Literatur
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Franz Kotteder: Die Billig-Lüge. Die Tricks und Machenschaften der Discounter.
268 Seiten, Verlag: Droemer/Knaur 2005, ISBN-13: 978-3426273715
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 Montag, 2. Juni 2008, 20.15 Uhr |  |
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