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Eine Woche Be- und Endladen
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1955 - Ein Hafen glich einem Ameisenhaufen. Der "Stauerviz" wies alle für das Schiff abgestellten Schauerleute in ihre Arbeit ein und überlegte sich, welche Ladung in welchen Laderaum kam, damit sie an dem Bestimmungshafen zugänglich war. Die "Schauermänner", die einfachen Arbeiter, schleppten Ballen, Säcke und Boxen im Laderaum und befestigen sie an der Winde, die vom Windenführer bedient wurde. Ein "Tallymann" prüfte im Auftrag des Reeders die Ladung. Sein Arbeitsgerät war eine fünf Fuß lange Messlatte, auf die auch sein Name zurückgeht (englisch: tally - "Kerbholz"). Für ein 5.000 Tonnen-Schiff waren an die 60 Männer eine Woche lang mit dem "Löschen" beschäftigt. Die Mannschaft des Schiffs freute das, hatte sie doch Landgang und genügend Zeit die Bars und Etablissements der Stadt in Augenschein zu nehmen.
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Geburtsstunde der Containerschifffahrt
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Dieses Treiben war auch dem LKW-Fahrer Malcolm McLean bekannt und als Erster merkte er, dass sich hier einiges verändern ließe. Seine Vision: Eine Kiste sollte samt Inhalt vom Lastwagen auf das Schiff gehievt werden. Fast 20 Jahre später hat er aus dieser Idee den Container entwickelt. Er setzt alles auf eine Karte, verkauft seine Spedition und schickt 1956 gegen alle Widerstände von Reedern und Transportunternehmen das erste Schiff auf die Reise, das mit genormten, stapelbaren Boxen beladen ist – die Geburtsstunde der Containerschifffahrt. Der umgebaute Frachter IDEAL X wird am 26. April 1956 in Newark das erste Mal mit Containern beladen. Mit seinem neu gegründeten Unternehmen "Sealand" erobert der Bauernsohn Malcom McLean die Welt.
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"The world ist just a container away"
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In dem Film von Thomas Greh, den Sie am Mittwoch, 05. April 2006 von 21.00 Uhr an sehen können, erzählen wir von Menschen, die den Container bei seiner Welteroberung maßgeblich unterstützt und begleitet haben. Archivmaterial aus den 30er, 50er, 60er und 70er Jahren wird mit aktuellen Bildern verwoben. Der Film erzählt die Geschichte des Containers, zeigt seinen Einfluss auf Wirtschaft, Kriege und Hafenarbeiter, Hausfrauen in Amerika, Näherinnen in China und Architekten in Europa.
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 Mittwoch, 05. April 2006, 21.00 Uhr |  |
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