Edgar G. Ulmer, Mitte der zwanziger Jahre aus Österreich emigriert, wurde in Hollywood zum König der B-Movies. Er wurde vergessen, wiederentdeckt und schließlich zur Kultfigur. Zeit seines Lebens blieb er ein Grenzgänger zwischen Kunstanspruch, gediegenem Handwerk und Schund. Er war Vorbild für die französische Nouvelle Vague und später für Regisseure wie Martin Scorsese und Peter Bogdanovich.
Der Film "Edgar G. Ulmer - Der Mann im Off" wird im Rahmen eines Themenabends über Emigranten gezeigt, der am 22. Februar 2011 um 22.25 Uhr mit einem Film über den Fotografen und Kameramann Wolf Suschitzky beginnt und um 22.45 Uhr mit dem Film "Calling Hedy Lamarr" von Georg Misch fortgesetzt wird.