Julianne Moore in "Far From Heaven" by Todd Haynes (Copyright: Concorde / Montage: zdf) Lupe
Julianne Moore in "Far From Heaven" (c) Concorde
Visueller Vagabund - Der Kameramann Ed Lachman
aus der WDR-Sendereihe Kinomagazin
Ed Lachman ist einer der bedeutendsten Kameramänner des deutschsprachigen und amerikanischen Autorenfilms. Lachman arbeitete mit Regisseuren wie Wim Wenders und Steven Soderbergh zusammen und ist für seine Fähigkeit bekannt, zwischen dokumentarischen und fiktionalen Formen zu wechseln. In der Sendung Kinomagazin gibt Lachman Auskunft über seine Arbeitsweise, seine künstlerischen Einflüsse und seine Erfahrungen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Ed Lachmans fotografischer Stil wurde entscheidend geprägt in der Zusammenarbeit mit den deutschen Regisseuren Werner Herzog und Wim Wenders. Diesen Lehrjahren verdankt Ed Lachman seine Fähigkeit, zwischen dokumentarischen und fiktionalen Formen zu wechseln. Mit seiner Lichtsetzung in den dokumentarischen Spielfilmen des Österreichers Ulrich Seidl knüpft er an diese Wurzeln an. Der Naturalismus ist auch Ausgangspunkt seiner Arbeit mit US-Regisseuren wie Todd Haynes und Steven Soderbergh, wobei Lachman aber regelmäßig dessen Grenzen überwindet und zu eigenwilligen Ausdrucksformen findet. Seine expressive Farbgebung und Lichtsetzung leben von der Anziehungskraft von Gegensätzen und seine Bildkompositionen begreifen den filmischen Raum stets auch als den emotionalen Raum der Figuren.

In dem Beitrag aus der WDR-Sendereihe „Kinomagazin“ gibt Lachman Auskunft über seine Arbeitsweise, seine künstlerischen Einflüsse und seine Erfahrungen auf beiden Seiten des Atlantiks.



Sendedaten
7. September 2011, 22.25 Uhr
Info
Kinomagazin - aktuelle Sendung
Links
Ed Lachman Retrospektive bei der Kunstfilmbiennale in Köln 2009 Mehr Infos über Ed Lachman (Wikipedia)
mehr zum Thema
Ed Lachman (Auszug aus dem Interview)