Nach einer Reihe stilistisch eigenwilliger Kurzfilme
"Der kleine Tod“, 1994;
"Ein Sommerkleid“, 1995;
"Regarde la mer“, 1996,
folgten die ersten abendfüllenden Spielfilme: "Sitcom“, 1998, eine provokative Satire auf die bürgerliche Familie, "Tropfen auf heiße Steine“, 2000, die Adaptation eines frühen Fassbinder-Stücks, in dem es um Liebe und Macht geht, und sein bisheriges Meisterwerk "Unter dem Sand“, 2001, über die Verzweiflung einer Frau, die einen geliebten Menschen verloren hat und sich in eine imaginäre Welt flüchtet. In diesem Film macht Ozon seine Hauptdarstellerin Charlotte Rampling zum Zentrum fast jeder Einstellung. Er vermittelt uns ihre innere Zerrissenheit mehr in ihrem körperlichen Ausdruck als in Dialogen. In vielen Nahaufnahmen zeigt er uns ihr Gesicht, ungeschminkt und schön. Ozon: "Es sollte dem Zuschauer möglich sein, sich in sie zu verlieben.“ "Unter dem Sand“ ist Ozons Liebeserklärung an die Schauspielerin Charlotte Rampling.