Kinomagazin - Archiv
Die Themen der Sendungen von A bis Z
Das "Kinomagazin" ist eine WDR-Dokumentationsreihe für 3sat, die sechsmal jährlich aktuelle Filme, Filmschaffende oder Themen aus der Filmgeschichte vorstellt.
100 Tage Kino - das Filmprogramm der documenta 12
Erstmals in seiner Geschichte präsentiert die documenta in Kassel, eine der wichtigsten und repräsentativsten Kunstausstellungen der Welt, eigens ein Filmprogramm, das dem Film als künstlerischer Ausdrucksform gewidmet ist. An 100 Tagen werden 50 Programme aus der "zweiten Hälfte des Kinos" gezeigt - von den 1950er Jahren bis heute.
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Ahtila: Bonjour Monsieur La Mort - Die Filmkünstlerin Eija-Liisa Ahtila
Von der fiktional-dokumentarischen Darstellung menschlichen Dramas bis zu existentiell-abstrakten Themen wie Miteinander und Ausgrenzung, Kindheit und Gewalt, Leben und Tod reichen die Arbeiten der finnischen Künstlerin und Filmemacherin Eija-Liisa Ahtila. Der Film gibt einen umfassenden Einblick in ihr Werk.
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Albert: Die Filmemacherin Barbara Albert
Barbara Albert (1970 in Wien geboren) hat sich mit ihren bisher zwei Spielfilmen "Nordrand" und "Böse Zellen" als eine der größten Begabungen des deutschsprachigen Kinos erwiesen...
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Andersson: Der Filmemacher Roy Andersson
Roy Andersson ist eine der ungewöhnlichsten Figuren des europäischen Kinos der letzten Jahrzehnte. 1943 geboren, gehört er zur Generation der jungen Rebellen, die weltweit in den 1960er und frühen 1970er Jahren das Kino revolutionierten. Doch in fast 40 Jahren konnte er nur vier Langfilme realisieren.
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Angelopoulos: Theo Angelopoulos dreht "Der Staub der Zeit"
Der 1998 mit der Goldenen Palme ausgezeichnete griechische Regisseur Theodor Angelopoulos ist bekannt für seine minutiös durchkomponierte Kamera-Arbeit, mit der er seine Geschichten in langen Plansequenzen erzählt. Die Sendung begleitet ihn bei Dreharbeiten.
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Angelopoulos: Theo Angelopoulos – Dekor, Kostüme, Farben
Zu den Meisterwerken des preisgekrönten griechischen Regisseurs Theo Angelopoulos gehört der Film "Der schwebende Schritt des Storches". Das Kinomagazin zeigt den Regisseur bei den Dreharbeiten und lässt auch den Ausstatter Mikes Karapiperis zu Wort kommen.
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Ataman: Kutluğ Ataman - Küba / Paradise
Kutluĝ Ataman zählt international zu den bekanntesten Filmemachern und Künstlern der Türkei. Seine Videoinstallationen waren unter anderem auf der documenta, auf der Biennale von Venedig und in der Tate Britain zu sehen. Eine Sendung über die Gruppenportrait-Installationen "Küba" und "Paradise" - zwei kontrastierende Arbeiten über Menschen in Istanbul und Los Angeles, die bis zum 17. Januar 2010 im Museum Ludwig Köln gezeigt wurden.
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Barney: Matthew Barneys Cremaster-Zyklus
Matthew Barney hat sich seit Anfang der 90er Jahre mit einer ganz eigenen, von Metaphern und Symbolen bestimmten Bildsprache in der internationalen Kunstszene durchgesetzt. Seine Filme und Skulpturen sind geprägt von hybriden, mythischen Erzählstrukturen und Motiven...
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Belvaux: Lucas Belvaux - Die Trilogie
Der gebürtige Belgier Lucas Belvaux, der als Schauspieler in Filmen von Olivier Assayas, Claude Chabrol und Jacques Rivette bekannt geworden ist, schlug im mit einem ungewöhnlichen filmischen Experiment die französischen Kinogänger und Kritiker gleichermaßen in den Bann...
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Benning: James Benning - Circling the Image
Der 60jährige Filmemacher James Benning ist seit Anfang der 70er Jahre einer der herausragenden Vertreter des amerikanischen Avantgardefilms. Er dreht und montiert seine 16mm-Filme seit jeher allein und ohne jede Hilfe...
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Brödl: Grenzgänge - Der Filmemacher Herbert Brödl
Der Österreicher Herbert Brödl, Jahrgang 1949, macht Filme im Grenzbereich zwischen Fiktion und Dokumentation. Sein Interesse gehört den Mythen fremder Kulturen: in Afrika, der Südsee und vor allem Amazonien.
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Chéreau: "Sein Bruder" von Patrice Chéreau
Patrice Chéreau gilt als einer der renommiertesten europäischen Theater- und Opernregisseure. Obwohl Chéreau seit 1974 neben seiner Bühnentätigkeit auch regelmäßig Kinofilme inszeniert, hat er sich erst mit dem eigenwilligen Stil seines Berlinale-Siegers "Intimacy“ (2000) als Filmemacher von Rang etabliert...
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Cronenberg: Verwandlungen
Identität, Krankheit und Tod, die Beziehung zwischen Körper und Geist, die Faszination für das vermeintlich Abnorme – mit den subtilen Schocks seiner Horrorfilme hat der kanadische Regisseur David Cronenberg breite Anerkennung als Autorenfilmer gefunden.
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Daumenkino
Das Daumenkino ist ein Buch, das für kurze Zeit zum Kino wird, eine Bilderserie, deren Erzählung sich beim Anschauen entfaltet, ein Objekt, das man anfassen muss, damit es seine Geschichte erzählt.
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Delli Colli: Tonino Delli Colli & Sergio Leone
Am 17. August 2005 starb Tonino Delli Colli, einer der berühmtesten Kameramänner des italienischen Kinos. Er arbeitete mit fast allen großen Regisseuren Italiens - Fellini, Pasolini, Visconti usw. “Gauner des Augenblicks" ist ein Portrait seiner Zusammenarbeit mit Sergio Leone.
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Die Wahrheit über "Lady Frankenstein"
Der italienische Horrorfilm „Lady Frankenstein“ variiert eines der bis heute beliebtesten Motive der romantischen Literatur und des phantastischen Films: die Versuchung aus toter Materie Leben zu erschaffen. Hier ist es die Tochter des Barons, die damit am Ende scheitert wie er.
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Dresen: Der Filmemacher Andreas Dresen
Der Filmregisseur Andreas Dresen, Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", gilt als einer der Hoffnungsträger unter den deutschen Filmemachern. "Nachtgestalten" (1998) wurde mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet...
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Dumont: Der Filmemacher Bruno Dumont
Die Landschaften in Bruno Dumonts Filmen sind Räume des Innenlebens seiner Protagonisten. Unfähig zur Selbstreflexion führen diese ein sinnentleertes Dasein, in dem sich ständig die Frage nach einem Zeitvertreib stellt. Wie beschäftigt man sich? Es gibt zwei Möglichkeiten: „Man geht essen oder man bumst.“ (Dumont).
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Dreyer: Carl Th. Dreyer und "Gertrud"
Der dänische Regisseur Carl Theodor Dreyer (1989 - 1968) gilt seit seinem Stummfilm "Die Passion der Jeanne d’Arc“ (1928) als einer der bedeutendsten Filmemacher. In vier Jahrzehnten hat er nur fünf abendfüllende Tonfilme drehen können. "Gertrud“ war 1964 der letzte...
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Emigholz: Heinz Emigholz - Die gezeichnete Welt
Nie zuvor wurde die Raumwirkung von Architektur in so ausdrucksstarken zweidimensionalen Filmbildern festgehalten wie in Heinz Emigholz' Reihe "Photographie und jenseits". Das Kinomagazin, das Auftakt einer 3sat-Filmreihe ist, zeigt Ausschnitte und führt in die Gedankenwelt des Künstlers.
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Garrone: Verwandelte Wirklichkeit - Das Kino des Matteo Garrone
Am Beispiel zweier rivalisierender Mafia-Clans beschreibt Matteo Garrones preisgekrönter Film "Gomorra" nach dem Buch von Roberto Saviano ungeschminkt die alltägliche Realität im Einflussbereich der neapolitanischen Camorra. Das Kinomagazin hat den Filmemacher in Rom besucht.
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Glasner: Matthias Glasner und sein Film "Der freie Wille"
"Der freie Wille" war der am heftigsten diskutierte deutsche Spielfilm der Berlinale 2006. Hauptdarsteller Jürgen Vogel verkörpert darin einen Triebtäter. Obwohl der Film alles andere als reißerisch ist, sorgte er während des Festivals für einen kleinen Skandal.
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Gordon: Stuart Gordon und Brian Yuzna über den Horrorfilm
Kein Filmgenre hat bis heute eine so ungebrochene Popularität bewiesen wie der phantastische Film in seinen verschiedenen Spielarten Fantasy, Horror oder Science Fiction. Im Mittelpunkt der Sendung stehen die Filmemacher Stuart Gordon und Brian Yuzna.
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Guo: Die Filmemacherin Xiaolu Guo
Die in London und Peking lebende Filmemacherin und Schriftstellerin Xiaolu Guo, die 1973 in einem südchinesischen Fischerdorf geboren wurde, hat bereits fünf Lang- und ein halbes Dutzend Kurzfilme gedreht. Für ihr aktuelles Werk, den Spielfilm „She, a Chinese“ gewann sie 2009 in Locarno den Goldenen Leoparden. Den grimmigen Realismus in diesem Film bricht Gou mit humorvollen Zwischentiteln, markanter Rockmusik und Anspielungen auf Gangsterfilme.
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Ich ist ein Anderer - der Filmemacher Todd Haynes
Todd Haynes gehört zu den bedeutendsten und am meisten ausgezeichneten unabhängigen Regisseuren der USA. Bekannt wurde er mit Filmen wie "Velvet Goldmine", einer David Bowie Hommage, dem Bob Dylan Biopic "I'm Not There" und der Fernsehserie "Mildred Pierce". Die Sendung zeigt Ausschnitte aus Haynes' Filmen und gibt einen Einblick in die Sichtweisen des Regisseurs.
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Kentridge: William Kentridge - Zeichnen für den Augenblick
Der südafrikanische Künstler, Theaterregisseur und Filmemacher William Kentridge (*1955) hat seit seiner Mitwirkung bei der Johannesburg Biennale 1995 und der documenta X 1997 in Kassel internationale Aufmerksamkeit gefunden...
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Klassentreffen in der Toskana - Rückblicke auf die Anfänge des Neuen Deutschen Films
Deutscher Alltag und deutsche Wirklichkeit, die Befindlichkeiten und ein neues Rollenverständnis - das waren seit Ende der 1960er Jahre die Prinzipien des Jungen Deutschen Films. Filmschaffende blicken 40 Jahre später auf einem Filmfestival in der Toskana auf diese politisch und kulturell bewegte Zeit zurück.
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Kötting: Andrew Kötting - Sculpting with Film
In 25 Jahren haben sich Andrew Köttings Arbeiten von frühen, oft absurden "Live Art"-Stücken über düster-komische Kurzfilme bis zu zwei unabhängigen Langfilmen entwickelt. Er ist Autor und Performer und arbeitet für digitale Plattformen und Galerien.
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Lachman: Visueller Vagabund - Der Kameramann Ed Lachman
Ed Lachman zählt zu den bedeutendsten Kameramännern des deutschsprachigen und amerikanischen Autorenfilms. Er arbeitete mit Regisseuren wie Wim Wenders und Steven Soderbergh zusammen und ist für seine Fähigkeit bekannt, zwischen dokumentarischen und fiktionalen Formen zu wechseln. In der Sendung Kinomagazin gibt Lachman Auskunft über seine Arbeitsweise, seine künstlerischen Einflüsse und seine Erfahrungen auf beiden Seiten des Atlantiks.
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Loach: Ken Loachs Film "The Wind That Shakes The Barley"
Ken Loach, ausgezeichnet mit der Goldene Palme von Cannes für "The Wind That Shakes the Barley" (Kinostart: 28.12.2006), gehört zu den bedeutendsten europäischen Regisseuren der letzten vier Jahrzehnte.
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Medem: Der spanische Filmemacher Julio Medem
Der spanische Filmregisseur Julio Medem, geb. 1958 in San Sebastian, begann erst nach Abschluss eines Medizinstudiums Filme zu machen. Ursprünglich wollte er Psychiater werden, und so sind auch alle seine Filme Bewusstseinsstudien und Erforschungen der menschlichen Psyche...
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Politik und Kino - der italienische Filmemacher Nanni Moretti
Nanni Moretti zählt zu den populärsten Filmemachern Italiens. In seinem Film „Habemus Papam“ karikiert er die Institution Kirche mit großem Einfühlungsvermögen. Nanni Moretti spricht in der Sendung über seinen neuen Film, die kulturellen Trümmer, die die Regierung Berlusconi hinterlassen hat, und über Michel Piccoli als menschlichen Papst-Darsteller.
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Nelson: Robert Nelson, unabhängiger Filmemacher
Der amerikanische Maler und Filmkünstler Robert Nelson war in den sechziger und siebziger Jahren ein Repräsentant des New American Cinema und Gallionsfigur des San Francisco Underground. Vor allem sein Kurzfilm "Oh dem Watermelons" aus dem Jahre 1965 entwickelte sich schnell zu einem Kultfilm der Avantgarde-Szene.
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Neue deutsche Welle - Christoph Hochhäusler und Benjamin Heisenberg
Die Regisseure Christoph Hochhäusler und Benjamin Heisenberg sind Mitbegründer der Filmzeitschrift „Revolver“. Sie gilt als Sprachrohr einer neuen Generation von deutschen Filmemachern, die in Frankreich bereits „Nouvelle Vague Allemande“ genannt wird. Im "Kinomagazin" sprechen sie über ihren genauen Blick auf den deutschen Alltag und über ihr Ziel, "ein Kino der persönlichen Perspektive und des erzählerischen Risikos“ zu inspirieren.
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Oshima: Der japanische Filmemacher Nagisa Oshima
Der 1932 geborene Nagisa Oshima ist einer der herausragendsten Autoren und Regisseure des japanischen Nachkriegsfilms. Wesentlich geprägt von seinen Erfahrungen in der linken Studentenbewegung, wurde Oshima in den sechziger Jahren zur zentralen Figur bei der thematischen und ästhetischen Erneuerung des japanischen Kinos...
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Ozon: François Ozons Liebe zu den Schauspielerinnen
Mit sehr unterschiedlichen Filmen hat sich der junge, 1967 geborene, französische Filmemacher François Ozon innerhalb weniger Jahre einen Namen gemacht. Sein "8 Frauen“ ist eine Komödie und gleichzeitig ein Krimi à la Agatha Christie...
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Petzold: Der Filmemacher Christian Petzold
Dass das deutsche Kino von der Kritik gelobt wird und international wieder Beachtung findet, ist auch das Verdienst von Christian Petzold. Nach seinem preisgekrönten Debüt „Die innere Sicherheit“ ist sein neuester Film "Gespenster" seit dem 15. September 2005 in den deutschen Kinos zu sehen.
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Proust: Marcel Proust und die Verfilmung der "wiedergefundenen Zeit"
Mit einem Star-Aufgebot haben Regisseur Raúl Ruiz und Drehbuchautor Gilles Taurand das Unmögliche versucht: Die Verfilmung des letzten Teils aus Marcel Prousts Mammut-Roman "Die wiedergefundene Zeit". Anlässlich der DVD, die jetzt veröffentlicht wurde, wiederholt 3sat das Kinomagazin aus dem Jahr 2001.
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Ruzowitzky: Der Filmemacher Stefan Ruzowitzky
Mit seinen bisherigen vier Spielfilmen hat sich der Österreicher Stefan Ruzowitzky als einer der profiliertesten und professionellsten Regisseure des deutschsprachigen Kinos erwiesen...
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Sautet: Dinge des Lebens, einfache Geschichten - Der Filmemacher Claude Sautet
Claude Sautet (1924 – 2000) beschreibt in Filmen wie "Die Dinge des Lebens" (1969), "Das Mädchen und der Kommissar" (1970) und "Ein Herz im (Winter" (1992) mit einfachen, unspektakulären Geschichten den Alltag des französischen Bürgertums. Im Interview äußert sich Sautet über die Motive und Themen seiner Filme und über die musikalische Struktur, die auch dann sichtbar ist, wenn Filmmusik nur sparsam eingesetzt wird.
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Schipper: Sebastian Schipper und sein Film "Ein Freund von mir"
Schon das Regiedebüt "Absolute Giganten", mit dem Sebastian Schipper 1998 den Deutschen Filmpreis gewann, kreiste um die unterschiedlichen Facetten von Freundschaft. In seinem zweiten Spielfilm, der über einen Zeitraum von sechs Jahren vorbereitet wurde, wendet er sich dem Thema erneut zu. "Ein Freund von mir" startete am 26.10.2006 in den deutschen Kinos.
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Schmid: Der Film "Lichter" von Hans-Christian Schmid
Selten hat ein deutscher Film so authentisch und genau das Verhältnis zwischen Ost und West beschrieben und einen Blick auf die damit verbundenen sozialen Probleme geworfen...
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Schrader: Der amerikanische Filmemacher Paul Schrader
Der amerikanische Filmemacher Paul Schrader debütierte 1977 als Filmregisseur und wurde berühmt durch Filme wie "Ein Mann für gewisse Stunden", "Hardcore" oder "Katzenmenschen". Einen Namen machte er sich zuvor schon als Drehbuchautor...
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Schum: Die Fernsehgalerie Gerry Schum
Die Fernsehgalerie des in Köln geborenen Kameramanns, Regisseurs und Galeristen Gerry Schum (1938-1973) war eines der bedeutendsten künstlerischen Projekte der späten 60er und frühen 70er Jahre. Den Fernsehausstellungen LAND ART und IDENTIFICATIONS lag die Idee zugrunde, kein herkömmliches Kunstprogramm machen zu wollen...
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Seidl: "Import Export" - Das Kino des Ulrich Seidl
Ulrich Seidl zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Regisseuren Österreichs. Mit dokumentarischem Blick bildet er die Abgründe menschlicher Existenz ab, ob in der Geriatrie, in einer Sexagentur oder einem verwahrlosten Wohnblock. Sein zweiter Spielfilm „Import Export“ war 2007in Cannes einer der meistdiskutierten Filme. In der Sendung spricht er über Realität im Kino und menschliche Grausamkeiten.
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Serra: Der Kameramann Eduardo Serra
Sein Talent, das Licht als ein erzählerisches Element einzusetzen, hat den in Lissabon geborene Eduardo Serra in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem international gefragten Kameramann werden lassen. Im Gespräch mit Gerhard Midding und Robert Müller wird Serra seine Arbeitweise und stilistischen Konzepte erläutern...
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Serra: Richard Serra: Film & Video
In den 60er Jahren experimentierte er mit industriellen Werkstoffen wie Gummi und Blei, heute ist er vor allem für seine begehbaren Skulpturen aus Stahl bekannt. Zu Richard Serras 70. Geburtstag am 2. November 1939 widmet sich die Sendung den Filmen und Videos des amerikanischen Künstlers, die als bedeutende Beiträge zum Genre des Künstlerfilms gelten.
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Swayze: Patrick Swayze
Er war die Symbolfigur in erfolgreichen Filmen wie "Dirty Dancing" und "Ghost", sein Image wurde nie durch Affären und Skandale getrübt. Im Kinomagazin spricht Patrick Swayze, der im September 2009 starb, über seine Arbeit als Schauspieler, den Umgang mit dem Erfolg, seine Schwäche für das Rauchen und über das zurückgezogene Privatleben mit seiner Frau Lisa Niemi auf einer Ranch in Kalifornien.
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Tavernier: Transatlantische Begegnungen - zum 70. Geburtstag von Bertrand Tavernier
Bertrand Tavernier ist einer der herausragendsten Vertreter des europäischen Autorenkinos. Zum 70. Geburtstag Taverniers erinnert das Kinomagazin an das legendäre Buch "50 Jahre amerikanisches Kino", das der Franzose zusammen mit dem Filmpublizisten Jean-Pierre Coursodon 1960 erstmals veröffentlichte - eine ganz eigenwillige Sicht auf das Hollywood-Kino des 20. Jahrhunderts.
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Téchiné: Das Kino des André Téchiné
Im französischen Kino ist er immer ein Einzelgänger geblieben. Jeder Film ist für ihn eine neue erzählerische Herausforderung. Auf der Berlinale 2005 stellte André Téchiné seinen neuen Film "Les Temps qui changent" mit Catherine Deneuve und Gérard Dépardieu vor.
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Schwarzenberger: Ehrenkameramann Schwarzenberger
Als Kameramann und Regisseur hat Xaver Schwarzenberger sich als vielseitiges Talent bewiesen, das für jeden Film ein individuelles Lichtkonzept und einen eigenen Bildrhythmus findet...
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Trier: Lars von Trier - Die Europa-Trilogie
Der Däne Lars von Trier, 1956 in Kopenhagen geboren, gehört seit seinen in Cannes ausgezeichneten Melodramen „Breaking the Waves“ (1996) und „Dancer in the Dark“ (2000) zu den erfolgreichsten Filmemachern Europas...
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Ulmer: Edgar G. Ulmer - Der Mann im Off
Edgar G. Ulmer, Mitte der zwanziger Jahre aus Österreich emigriert, wurde in Hollywood zum König der B-Movies. Er wurde vergessen, wiederentdeckt und schließlich zur Kultfigur. Zeit seines Lebens blieb er ein Grenzgänger zwischen Kunstanspruch, gediegenem Handwerk und Schund...
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Weerasethakul: Apichatpong Weerasethakul - Kino der Erinnerungen
Innerhalb weniger Jahre ist der Thailänder Apichatpong Weerasethakul zu einem der meistbeachteten Regisseure des Weltkinos aufgestiegen. Seine Filme laufen regelmäßig auf den Festivals von Berlin, Venedig und Cannes. In Cannes wurde er 2002 für „Blissfully Yours“ mit dem Hauptpreis in der renommierten Reihe Un Certain Regard ausgezeichnet, 2004 erhielt er für seinen Wettbewerbsbeitrag „Tropical Malady“ den Jurypreis.
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Weerasethakul: Apichatpong Weerasethakul - Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben
Apichatpong Weerasethakuls Filme bereiten dem Künstler immer wieder Probleme mit der thailändischen Zensur. Im Mittelpunkt des "Primitive"-Projekts, das mit dem preisgekrönten Film "Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben" schließt, steht das Dorf Nabua an der Grenze von Laos zu Thailand. Zwischen den sechziger und achtziger Jahren wurden hier die kommunistischen Bauern von Armee und Polizei gefoltert und ermordet. Im Kinomagazin gibt er erstmals umfassend über das gesamte „Primitive“-Projekt Auskunft.
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Žižek: Slavoj Žižek – The Pervert’s Guide to Cinema
Der slowenische Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Žižek hat mit seinen Arbeiten im Grenzbereich zwischen Philosophie und Psychoanalyse internationale Aufmerksamkeit erlangt und wird oft als "akademischer Rock-Star" oder als "wild man of theory" bezeichnet. In “The Pervert’s Guide to Cinema“ geht Žižek mit uns auf eine Abenteuerreise durch seine Filmanalyse der etwas anderen Art.
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