Ägypten entdecken
Ein Thementag über das Land der Pharaonen
© Alle Bilder: DAP/AP/ORF/ZDF/ARD
"Alles fürchtet sich vor der Zeit, aber die Zeit fürchtet sich vor den Pyramiden," heißt es in einem ägyptischen Sprichwort. Es vermittelt einen Eindruck, was am Alten Ägypten, seinen Pharaonen und ihren Bauwerken so berauschend ist. In Deutschland lassen sich vereinzelt noch Bauwerke der Römer (Porta Nigra, erbaut um 180 n. Chr.) bestaunen. In Griechenland können beeindruckende Tempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. bewundert werden. Doch die ältesten und bedeutendsten Bauwerke der Welt finden sich in Ägypten.
Vierzig Jahrhunderte blicken auf euch herab
Während die nordamerikanischen Touristen nach Europa kommen, um hier in Stein gehauene Historie zu erleben, suchen die Europäer Ägypten auf, um Geschichte noch in ganz anderen Zeiträumen und Maßstäben zu erfahren. Seit Napoleon Bonaparte spürten viele Europäer den "Hauch der Unendlichkeit". "Soldaten, seid euch bewusst, dass von diesen Pyramiden vierzig Jahrhunderte auf euch herab blicken", feuerte der französische Feldherr 1798 vor einer Schlacht in Gizeh seine Männer an. Pyramiden und Pharaonen - das Bild Ägyptens ist von den Wundern der Vergangenheit geprägt.

Wer nur in touristisch/archäologischer Absicht nach Ägypten reist und das Ägypten von heute links liegen lässt, verpasst viel. In dem Land am Nil treffen sich der Westen und der Osten mit Afrika - eine Mischung voller Spannung und Wiedersprüche, die eine schillernde, aufregende und turbulente Gesellschaft hervorbringt. Vor allem in Kairo, der größten Metropole Afrikas, ist das zu spüren. Der Thementag "Ägypten entdecken" beleuchtet in zahlreichen Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen Vergangenheit und Gegenwart des Landes am Nil.



Donnerstag, 1. November 2007

Ägyptische Geschichte: das Alte und Mittlere Reich
Ägyptische Geschichte: das Neue Reich
Ägypten heute: zwischen Fundamentalismus und Moderne
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Literaturempfehlungen
Alle Sendungen im Überblick:
Abenteuer Ägypten: Gottkönige, Goldschätze und Grabräuber
Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. "Abenteuer Ägypten" ist das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Stationen des ersten Teils der Reise sind die Tempel von Abu Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung El Gouna.

6.15 Uhr

Abenteuer Ägypten: Mumien, Metropolen und Minarette
1997 riss der Fehltritt eines Esels die Oase Bahariya im Westen Ägyptens aus dem Dornröschenschlaf: Ein Wachposten war mit seinem Esel in ein Loch gefallen, das sich später als Eingang zu einer riesigen Nekropole herausstellte. Den zweiten Teil seiner Reisereportage beginnt Dietmar Ossenberg mit einem Besuch im Reich der Toten. Gemeinsam mit Archäologen steigt er hinab in die Unterwelt von Bahariya.

7.00 Uhr

Spuren der Schöpfung
Das Katharinenkloster und die Taucherparadiese am Roten Meer kennt jeder, der an Ägypten interessiert ist. Doch es gibt mehr auf der trockenen Halbinsel Sinai zu entdecken: So ist das geschützte Naturreservat Zaranik am Mittelmeer ein wirkliches Paradies. Dort leben viele Vogelarten, und auch Schildkröten können noch ungestört ihre Eier ablegen. Günther Henel und Eberhard Weiß haben das Tierleben am Sinai und im Vogelparadies Zaranik beobachtet. Ein Film von Günther Henel und Eberhard Weiß.

7.45 Uhr

Die Lagune der Delfine - Tierschutz am Roten Meer
Das Rote Meer hat eine einzigartige Vielfalt an Meeresbewohnern: unter anderem Spinnerdelfine, die Grüne Meeresschildkröte, die Spanische Tänzerin, den Grauen Riffhai, die Riesenmuräne. Die Bewohner am Roten Meer möchten den Lebensraum dieser Tiere erhalten und kümmern sich intensiv um den Schutz des Meeres und der Riffe. Der Film zeigt, mit welchen Strategien Naturschützer am Roten Meer arbeiten. Ein Film von Eberhard Weiß.

8.30 Uhr

Die Pferdetänzer am Nil
Viele Orte Ägyptens bleiben den jährlich rund drei Millionen Touristen verborgen, weil es dort keine Monumente zu besichtigen gibt. Oscor ist solch ein unbekannter Ort. Dort wurde Scheich Ramadan geboren, Beduinen-Nachfahre, weltliches Oberhaupt seiner Sippe und Künstler. Er kennt die Geheimnisse der Pferdezucht und des Pferdetanzes, die religiösen Weisheiten seiner Ahnen. Die Filmemacherin Annette von Wangenheim stellt den Ort vor, von dem es heißt, Moses sei dort geboren.

9.15 Uhr

Fremde Kinder: Nusas Tanz
Die Ägypter lieben ihre "Daily Soaps" - und sie lieben auch ihre Stars. Eine von ihnen ist Nusa, 14 Jahre alt, ein Nachwuchstalent in Tanz und Schauspiel, das in den Gazetten als „Show-Wunder“ und "Multi-Begabung" gefeiert wird. Sie singt, schauspielert und steppt. Ihr großes Vorbild ist Fred Astaire, Lehrer und Meister aber ist ihr Vater, ein ehemaliger Artist und Varieté-Künstler. Fernab vom Glamour der Show-Auftritte trainiert sie mit ihm in ihrer Zweizimmer-Wohnung in Kairo. Nusas Traum ist es, im ganz großen Show-Business Fuß zu fassen. Ein Film von Ursula Beyer.

10.00 Uhr

Megacitys: Kairo – Mutter aller Städte
Kairo ist nicht nur die größte Stadt Afrikas, sie ist auch die bevölkerungsreichste Stadt der arabischen Welt und erhebt mit der Al Azhar-Universität den Anspruch, geistiges Zentrum des sunnitischen Islam zu sein. Ein Film von Dietmar Ossenberg und Luc Walpot.

10.30 Uhr

Memphis – Hauptstadt Ägyptens
"Ein Akademiker, der Indiana Jones wie einen Waisenknaben aussehen lässt." So urteilte die britische "Daily Mail" nach Ausstrahlung über die Hauptperson dieses archäologischen Krimis. Der Ägyptologe Alain Zivie machte nach zehnjähriger Arbeit in der alten Hauptstadt der Pharaonen eine sensationelle Entdeckung - das unversehrte Grab des Apurel, des Wesirs am Hof des mächtigen Pharaos Amenophis III. Denis Moriarty, der den spannenden Report produzierte, gelang es, diesen wichtigen Fund erstmals für das Fernsehen in erstaunlichen Bildern festzuhalten.

11.15 Uhr

Im Schatzhaus der Pharaonen
Das Ägyptische Museum in Kairo ist weltberühmt, es stellt die Mumien von legendären Pharaonen und deren Sarkophage aus, außerdem den Goldschatz des Tutanchamun. Was kaum jemand ahnt: Schätzungsweise weitere 90.000 Kunstgegenstände lagern im Keller. Das 10.500 Quadratmeter große, labyrinthische Gewölbe dient seit mehr als 100 Jahren als Zentrallager für Ausgrabungsfunde aus ganz Ägypten. Die Autoren Thomas Weidenbach und Rüdiger Heimlich begleiten Archäologen und Ägyptologen auf Spurensuche im Keller des Ägyptischen Museums in Kairo.

12.05 Uhr

Im Bann der grünen Götter - Die Ärzte der Pharaonen
Sich das Wissen der Ärzte der Pharaonen nutzbar zu machen, ist eine äußerst schwierige Aufgabe: Zum einen sind die erhaltenen medizinischen Papyri schwer zu übersetzen, zum anderen verschwinden mehr und mehr Pflanzenarten von unserem Planeten. Ein Film von Peter Prestel und Gisela Graichen.

12.50 Uhr

Im Totenreich der Pharaonen - Mumien, Macht & Mythen
Schon im alten Ägypten galt die große lybische Wüste westlich des Nils als das Reich der Toten. Es war das Land des dunklen Gottes Seth, des Herrn über die Stürme und das Chaos, ein Ort ohne Wasser und ohne Leben. Die Dokumentation „Im Totenreich der Pharaonen“ begleitet den Ägyptologen Christian E. Loeben von der Humboldt-Universität Berlin in die noch weitgehend unerforschte Oase Dachla. Ein internationales Wissenschaftlerteam versucht dort, den Geheimnissen der pharaonischen Siedler in der Wüste auf die Spur zu kommen. Ein Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel.

13.30 Uhr

Die heiligen Tiere der Pharaonen
Ein kleiner gebogener Knochen in einem Mumienfund beweist: Vor mehr als 2.000 Jahren wurde ein Affe in einer Tempelnische gehalten. Ort des Geschehens: Ägypten, das Land der Pharaonen. In den Katakomben von Tuna el Gebel in Mittelägypten stößt er Zooarchäologe Joris Peters mit seinem Team auf Millionen Mumien von Ibissen, Falken und Pavianen. Alles deutet darauf hin, dass sich hier in den späten Jahrhunderten des Ägyptischen Reichs eine regelrechte Mumienindustrie entwickelt hat. In atmosphärisch dichten Bildern dringt der Film von Film von Michael Sutor tief in die Kultur des Alten Ägyptens ein.

14.15 Uhr

Königinnen vom Nil: 1. Die große Hatschepsut
Hatschepsut ist die erste namentlich bekannte Frauengestalt der Menschheitsgeschichte, die die Geschicke ihrer Zeit in herausragender Weise geprägt hat. Lange vor Kleopatra bestieg sie den Pharaonenthron und herrschte 20 Jahre lang über das Reich am Nil. Einer der bekanntesten Tempel Ägyptens, das Terrassen-Heiligtum von Deir el-Bahari bei Luxor, wurde von ihr errichtet. Bis heute gilt Hatschepsuts Leben als historisches Rätsel. Auch die Umstände ihres Todes und die Zerstörung ihrer Statuen und Inschriften sind noch ungeklärt. Ein Zweiteiliger Film von Wolfram Giese und Michael Gregor.

15.00 Uhr

Königinnen vom Nil: 2. Die Ptolemäerinnen
Kleopatra verkörpert wie kein anderer Pharao den Mythos Ägyptens. Sie wird beschrieben als eine machtbewusste und intrigante Frau, überragend an Intelligenz, Charme und Schönheit. Sie schreckte auch vor Mord nicht zurück, um an die Herrschaft zu gelangen. Kleopatra stammt aus der Dynastie der Ptolemäer, die Ägypten 300 Jahre regiert hat. Nur wenige Tempel der Ptolemäer haben die Zeit überdauert. Internationale Wissenschaftler versuchen, das Leben der ptolemäischen Königinnen zu ergründen. Ein Zweiteiliger Film von Wolfram Giese und Michael Gregor.

15.45 Uhr

Die Suche nach dem verschwundenen Pharao
Vor über 4.000 Jahren verschwanden vier ägyptische Könige aus dem Buch der Geschichte. Erst einem Archäologen unserer Tage gelingt es, das Rätsel zu lösen. Durch seine sensationellen Ausgrabungen und neuentdeckten Hieroglyphen lüftet Vassil Dobrev den Schleier, der über dem Schicksal des Pharaos Userkare liegt. Eine Welt voller Familienzwist, Intrigen und politischer Verschwörungen. Der Autor Pierre Stine begleitet den Forscher Vassil Dobrev.

16.30 Uhr

Abu Simbel - Ein Tempel bewegt die Welt
Am 10. Oktober 1965 hielt die Welt für einen Augenblick den Atem an. An einem einsamen Wüstenort in Abu Simbel wurde ein jahrtausende alter Tempel Stein für Stein abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Er wäre sonst für immer im Assuan-Stausee versunken. Während die Welt die Rettungsaktion in den Nachrichten verfolgte, nahm sie von den 120.000 Nubiern, die ihre Dörfer am Nil verlassen mussten, kaum Notiz. 40 Jahre danach wirft der Film einen Blick zurück in die Geschichte von Abu Simbel.

17.15 Uhr

Ägyptens versunkene Schätze
Alles begann im Jahre 1984, als der passionierte französische Unterwasserarchäologe Franck Goddio an der Erforschung eines Schiffes teilnahm, das 1798 in der berühmten, von Napoleon verlorenen Seeschlacht von Abukir versenkt worden war. Im Laufe dieser Mission unterrichteten Archäologen des Supreme Council of Antiquities of Egypt Goddio über den Fund zahlreicher Architekturfragmente in der Bucht von Abukir, die vermuten ließen, dass die legendären Städte Kanopus ( bekannt für seinen immensen Reichtum) und Herakleion in dieser Bucht begraben liegen.

18.00 Uhr

Ägypten am Scheideweg
Ägypten ist eines der beliebtesten Ferienziele der Deutschen im Nahen Osten. Es bietet am Roten Meer Stände mit nahezu permanenter Sonne, fantastischen Tauchparadiesen und noch angenehmen Preisen. Allerdings übersehen viele Touristen, dass sie nicht in einem so genannten gemäßigten Land des Nahen Ostens Urlaub machen, sondern in einem von Hosni Mubarak straff autoritär regierten, das seinen politischen Kurs nach Westen, besonders nach den USA ausgerichtet hat.

18.45 Uhr

Nil – Fluss der Götter
War jemals ein Fluss Mythos und Legende, dann der Nil. Der größte Strom Afrikas ist mit fast 6.700 Kilometern mehr als doppelt so lang wie die Donau. Noch vor 150 Jahren wusste von den Millionen Menschen, die an seiner Mündung lebten, niemand, woher sein Wasser kommt - ebenso wenig wie die Bewohner seines riesigen Einzugsgebietes im Herzen Äquatorialafrikas wissen konnten, wohin es fließt. Sehen Sie einen Film von Michael McKinnon.

19.15 Uhr

Das Geheimnis der Pyramiden
Lange vor der Entstehung der Bibel und der Übergabe der zehn Gebote Gottes an Moses lebten die alten Ägypter nach ihrer eigenen strengen Gesetzgebung, die sie Maat nannten. Maat war der Inbegriff für Ordnung, Wahrheit sowie Recht und Gerechtigkeit. Es war die oberste Pflicht eines Pharaos, diese hehren Tugenden zu bewahren. Die ägyptische Bevölkerung hatte ihn darin vorbehaltlos zu unterstützen, auch wenn sie sich über Jahrzehnte für die Errichtung der Pyramiden plagen musste. Doch was bedeutete Maat tatsächlich, welchen Einfluss nahm es auf die Geschichte Ägyptens?

20.15 Uhr

Cheopspyramide – Das Monument des Pharao
2,3 Millionen Steinblöcke, ein Gesamtgewicht von sechs Millionen Tonnen, 230 Meter Kantenlänge, 146 Meter Höhe: Die Cheopspyramide war mehr als 4.500 Jahre hindurch das höchste Bauwerk, das je von Menschen errichtet wurde - bis zur Konstruktion des Eiffelturms.

21.00 Uhr

Tatort Ägypten: Der Fall Nofretete
Echnaton und die geheimnisvolle Nofretete sind eines der berühmtesten Paare der Weltgeschichte. Mit dem Untergang des Reiches verschwindet die Königsfamilie spurlos. Mehr als 3000 Jahre später wird die Fahndung wieder aufgenommen und die Forscher stoßen auf erstaunliche Indizien und konkrete Hinweise.

21.50 Uhr

Task Force Tutenchamun
Sechs Jahre lang fahndet der Brite Howard Carter (1874 - 1939) vergeblich nach dem Gold eines vergessenen Pharaonen, bis ihm im November 1922 ein Coup gelingt, der in der Welt der Archäologie einmalig ist: Im Tal der Könige entdeckt er das unberührte Grab des Kindkönigs Tutenchamun.

22.30 Uhr

Das Tal der Könige
Kairo, um 1900. Ann Mercedes, die Tochter eines verstorbenen Forschers, ist mit ihrem Mann Philip nach Ägypten gekommen, um die These ihres Vaters zu beweisen, dass die biblische Geschichte über Joseph in Ägypten auf historischen Tatsachen beruht. Dazu muss sie das bisher unentdeckte Grab des Pharaos Rahotep finden. Als sie sich mit dem Archäologen Mark Brandon auf die Suche macht, geraten die beiden in gefährliche Abenteuer. Ein Spielfilm von Robert Pirosh.

23.15 Uhr

Kairo - Null Uhr
Nach dem spektakulären Raub der Pharaonischen Kronjuwelen in Kairo geraten die Diebe in große Schwierigkeiten. - George Sanders spielt die Hauptrolle in Wolf Rillas spannendem Remake des Krimi-Klassikers "Asphalt-Dschungel". Ein Spielfilm von Wolf Rilla.

0.40 Uhr

Wunderwelt Oasen - Bahariya und die Vogelinseln
Bahariya ist eine der großen Oasen Ägyptens. Sie liegt in der libyschen Wüste, rund 420 Kilometer von Kairo entfernt. Dort gibt es genügend Wasser, um Getreide und vor allem Datteln anzubauen. In der üppigen Vegetation haben sich viele Tiere angesiedelt und den Lebensverhältnissen angepasst: Gottesanbeterinnen jagen Heuschrecken, Schwarzkäfer und Walzenspinne dösen in der Abendsonne, und es gibt verschiedenste Warane. Die Autoren Günther Henel und Eberhard Weiß haben die Bahariya und andere Oasen besucht.

2.10 Uhr

Das Felsenreich der Klippschliefer - Die Wüste Ägyptens
Ägypten ist ein begehrtes Ferienziel: Das Rote Meer mit seinen Stränden und die historischen Stätten stehen dabei im Mittelpunkt. Doch die Wüste, die den größten Teil Ägyptens ausmacht, bleibt von Reisenden oft unbeachtet, dabei ist sie eine einmalige und faszinierende Naturlandschaft. Der Film von Eberhard Weiß und Günther Henel führt in die Felsenwüste im Süden, unweit des Roten Meers, und zeigt Vielfalt von Tieren und Pflanzen, die die Wüste zu bieten hat: Schmetterlinge, Raupen, Geckos, Agamen, Spinnen, Wüstenmäuse, Wüstenameisen, Schlangen und vieles mehr.

2.55 Uhr

Wo das Meer die Küste trifft
Am Sinai, wo die Wüste direkt in das Rote Meer übergeht, erschließt sich dem Beobachter eine faszinierende Tier- und Naturwelt. So stellt der Süd-Sinai für die europäischen Zugvögel, die die Ostroute über den Balkan und Israel nehmen, den ersten und wichtigsten Rastplatz auf ihrem Weg in den Süden Afrikas dar. Ab Mitte August finden sich dort zahlreiche Vogelarten ein, um zu rasten. Darunter sind Tausende von Störchen, die Anfang August Europa verlassen haben. Eberhard Weiß stellt das Tierleben und die Pflanzenwelt auf dem Sinai vor. Ein Film von Eberhard Weiß.

3.35 Uhr

Im Reich des Fischadlers - Leben in der Mangrove
Die Mangroven Ägyptens, die sich vom Süden der Küste des Roten Meers bis hin zum Sinai, nördlich von Sharm El Sheikh, erstrecken, sind die nördlichsten Mangroven unserer Erde. Mangroven sind bisweilen weit ausgedehnte Pflanzenbiotope, die sich in flachen Gewässern an der Küste befinden. Sie sind ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele Vögel, darunter Fischadler, Reiher, Löffler und Möwen. Eberhard Weiß hat das Leben in den Mangroven Ägyptens beobachtet.

4.20 Uhr

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Abu Mena
Abu Mena war der größte christliche Pilgerort in Ägypten. Das "Lourdes“ des christlichen Altertums, so wird es von Wissenschaftlern genannt, entstand im 5. Jahrhundert. Benannt ist es nach dem heiligen Menas, einem römischen Legionär, der unter Kaiser Diokletian als christlicher Märtyrer starb. Der Legende nach wurde er in der Wüste Ägyptens nahe Alexandria begraben. An seinem Grab entwickelte sich ein Pilgerzentrum, das bis zum Beginn des 7. Jahrhunderts ausgebaut wurde. 1.000 Jahre war die Stadt im Wüstensand vergraben. Erst 1905 fand der Frankfurter Archäologe Carl Maria Kaufmann den Ort und grub ihn in den nächsten Jahrzehnten aus. Eine Arbeit, die bis zum heutigen Tag andauert. Der Film stellt den ägyptischen Pilgerort Abu Mena vor. [SWR]

5.05 Uhr

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Theben, Ägypten
Die Königsstadt Theben, am Ostufer des Nils gelegen, beherrschte vier Jahrhunderte lang Ägypten und war zeitweilig Zentrum des östlichen Mittelmeerraums. Seine Blütezeit erlebte die Stadt ab 1550 vor Christus, als Pharaonen ihren unermesslichen Reichtum zur Verschönerung ihrer Residenz verschwendeten. Theben war so groß, dass heute die Orte Luxor, Karnak und die umliegenden Dörfer das ursprüngliche Gebiet nicht bedecken können. Nur die Tempel aus Stein sind geblieben: der Luxor-Tempel und die riesige Tempelstadt von Karnak sowie der größte Sakralbau der Welt, der Amun-Tempel von Karnak. Der Film zeigt die faszinierenden Bauwerke des alten Theben. [SWR]

5.20 Uhr

10.10.2007 / SWR/ SRR
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